Qualcomm zeigt AI-Tools und Chips auf dem MWC 2024

      Qualcomm zeigt AI-Tools und Chips auf dem MWC 2024

      Es ist Mobile World Congress und Qualcomm zeigt, wohin die Reise für die Snapdragon-Chips (und generell die Firma) gehen soll. Wenig überraschend: AI.

      Auf der Technologie-Messe MWC ist auch das Thema AI und generative künstliche Intelligenz stark vertreten. Qualcomm zeigt ebenfalls seine Pläne für die Snapdragon-Plattform, welche mit integrierten NPUs die Nutzung von AI auf lokalen Geräten (Stichwort „On Device“ und „Datenschutz“) deutlich verbessern. Die Snapdragon-Chips kommen in allen möglichen Geräten (PCs, Smartphones, IoT, E-Autos und mehr) zum Einsatz. Mit dem kommenden Snapdragon X Elite will es Qualcomm bei Notebooks mit Intel und dort mit den neuen Meteor-Lake-CPUs aufnehmen.


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      In einem Demovideo lässt Qualcomm den kommenden Snapdragon X Elite gegen Intels neuesten Core Ultra 7 155H antreten. Intels mobile CPUs besitzen ab dieser Generation ebenfalls eine NPU für AI-Inhalte. Im Video wird über das Tool Stable Diffusion 1.5 im Bildbearbeitungsprogramm Gimp ein Bild erstellt. Der Snapdragon X Elite im roten Testgerät braucht dafür 7,25 Sekunden, der Intel-Computer 22,26 Sekunden.


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      In einem weiteren Video stellt Qualcomm ihr LoRA-System („Low Rank Adaptation“) vor. Damit sollen sich bereits erstellte Bilder schnell nach eigenen Wünschen anpassen lassen. Eine komplett neue Generierung ist nicht nötig.


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      Daneben zeigte auch Qualcomms AI-Research-Team das erste Mal das eigene Large Multimodal Model, das mit mehr als 7 Milliarden Parametern direkt auf dem Chip läuft. Dadurch soll die AI neben Text auch Sprache und Bilder verstehen können und somit eine Art Dialog mit dem Nutzer oder der Nutzerin führen können. Qualcomm nennt das eigene System LLAVA oder Large Language and Vision Assistant.


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      Bei einem letzten Beispiel zeigt Qualcomm einen PC mit Windows-On-ARM, also Windows läuft auf einem Qualcomm-Prozessor. Schon seit ein paar Jahren versuchen Microsoft und Qualcomm zusammen den nächsten Schritt zu gehen, scheiterten aber bisher an der Unterstützung für Windows-On-ARM von Seiten der Entwickler*innen. Bei diesem Beispiel verarbeitet ein LMM Audio-Dateien als Eingabe und versucht sie zu analysieren. Um die Akzeptanz für solche Ideen zu steigern, gab es auch die Ankündigung eines AI-Hubs. Damit sollen App-Entwickler ihre Anwendungen für AI-Technik fit machen können.

      Neben den AI-Sachen gab es auch neue Hardware zu sehen, wie etwa das kommende Snapdragon X80 5G-Modem und den FastConnect 7900 (Chip mit Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 und Ultrawideband).

      Auch wenn die gezeigten Demos erstmal nur Zukunftsmusik sind, kommen immer mehr Geräte mit AI-Funktionen auf den Markt und zeigen, was aktuell damit möglich ist. So werden AI-Helferlein bei Smartphones immer stärker zum Einsatz kommen und auch in Betriebssysteme werden immer mehr AI-Funktionen Einzug halten.

      Smartphones im Shop

      via notebookcheck.com

      Veröffentlicht von Daniel

      Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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