Huawei P50 Pro, P50 Pocket und Huawei Watch GT Runner vorgestellt

Huawei P50 Pro, P50 Pocket und Huawei Watch GT Runner vorgestellt

Huawei bringt drei neue Geräte nach Deutschland – ein Top-Smartphone, ein Foldable und eine neue Smartwatch.

Bei seinen neuen Geräten lässt sich Huawei nicht lumpen. Auf dem Papier bieten sie eine echte Top-Ausstattung. Alle drei kommen aber weiterhin ohne Google Services. Aber gehen wir der Reihe nach.

Huawei P50 Pro

Die P-Serie ist seit ihrem Release die Smartphone-Kamera-Reihe von Huawei. Aber auch die restliche Ausstattung war stets auf absolutem Spitzen-Level. Das trifft auch auf das Huawei P50 Pro zu. Die genauen technischen Daten könnt ihr euch wie immer unter diesen Zeilen ausklappen.

Technische Daten Huawei P50 Pro
Software EMUI 12
Prozessor Snapdragon 888 LTE
1x 2.84 GHz + 3x 2.4 GHz + 4x 1.8 GHz
Arbeitsspeicher 8 GB
Speicher 256 GB
Erweiterbar um bis zu 256 GB durch NM Card
Display 6.6“ (16,76cm)-120Hz-OLED
Auflösung: FHD+ 2700 x 1228 px, 21:9, 450 ppi
300 Hz Touch-Sampling-Rate
Kamera Selfiekamera
13 MP – f/2.4
Hauptkamera
50 MP True-Chroma – f/1.8
40 MP True-Chroma Mono – f/1.6
13 MP Ultraweitwinkel – f/2.2
64 MP Teleobjektiv – f/3.5
Akku 4360 mAh Lithium-Polymer-Akku
Besonderheiten Dual Nano SIM Karte
Bluetooth: 5.2
Fingerprint-Reader im Display
WiFi: 802.11 a/b/g/n/ac/ax – 2,4 GHz und 5 GHz
GPS/A-GPS/GLONASS/Beidou/GALILEO/QZSS
NFC: Ja
Abmessungen, Gewicht und Farben 158,8 x 72,8 x 8,5mm
195g
Golden Black & Cocoa Gold
Preis 1.199€

Was bei den technischen Daten sofort heraussticht, ist der SoC. Seit Ende 2020 darf Qualcomm Chips an Huawei liefern. Da der chinesische Konzern selbst keine neuen Kirin-Chips mehr auf Basis von ARM entwerfen darf. Da der SoC auch Einfluss auf das Post-Processing von Fotos und Videos hat, werden wir im Test besonders darauf eingehen.

Spannend ist allerdings, dass der Snapdragon 888 beim Huawei P50 Pro nur LTE unterstützt. Dieser SoC hat eigentlich das 5G-Modem bereits integriert. Vermutlich musste das wegen des Handels-Embargos auf Firmware-Ebene deaktiviert werden.

Die restlichen technischen Daten lesen sich derweil nicht überzogen. Huawei spielt das Nummern-Spiel von Samsung und Xiaomi offensichtlich nicht mit. Keine 120MP-Kamera, keine 16GB Arbeitsspeicher und auch der Rest wirkt nicht total überzogen. Der Preis von mehr als 1000€ könnte es dem P50 Pro aber schwer machen.

Das Huawei P20 Pro (Test) hat quasi den Wettlauf der Smartphone-Kameras eingeläutet. Das P30 Pro (Test) wurde dann sogar das beste Smartphone in 2019. Das P40 Pro (Plus) war dann das erste Smartphone von Huawei ohne Google Dienste. Das neue P50 Pro hat also große Fußstapfen zu füllen.

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Huawei P50 Pocket

Mit dem P50 Pocket bringt Huawei ein Fodable im Style des Samsung Galaxy Flip oder des Motorola Razr auf den Markt. Die hatten zwar immer eine gute Ausstattung, mussten aber doch immer Kompromisse eingehen, um ihren Formfaktor zu ermöglichen. Allen voran meistens die Kameras.

Das Huawei P50 Pocket scheint hingegen bei den Kameras fast keine Abstriche zu machen. Auch die restlichen Daten können sich sehen lassen.

Technische Daten Huawei P50 Pocket
Software EMUI 12
Prozessor Snapdragon 888 LTE
1x 2.84 GHz + 3x 2.4 GHz + 4x 1.8 GHz
Arbeitsspeicher 8 GB (Premium 12 GB)
Speicher 256 GB (Premium 512 GB)
Erweiterbar um bis zu 256 GB durch NM Card
Display Hauptdisplay
6,9“ (17,53 cm)-120Hz OLED
2790 x 1188 px, 439 ppi
300 Hz Touch-Sampling-Rate
Rückseitendisplay
1,04“ (2,64 cm)-60Hz-OLED
120 Hz Touch-Sampling-Rate
Kamera Selfiekamera
10,7 MP – f/2.2 Blende
Hauptkamera
40 MP True-Chroma – f/1.8 Blende
13 MP Ultra-Weitwinkel-Kamera – f/2.2 Blende
32 MP Ultra-Spektrum-Kamera – f/1.8 Blende
Akku 4000 mAh Lithium-Polymer
Besonderheiten Dual Nano SIM Karte
Bluetooth: 5.2
Fingerprint-Reader
WiFi: 802.11 a/b/g/n/ac/ax – 2,4 GHz und 5 GHz
GPS/A-GPS/GLONASS/Beidou/GALILEO/QZSS
NFC: Ja
Abmessungen, Gewicht und Farben Aufgeklappt
170 x 75,5 x 7,2mm
Zugeklappt
87,3 x 75,5 x 15,2mm
ca. 190 g
Weiß & Gold (Premium)
Preis 1.299€
1.599€ (Premium)

Es ist das erste Foldable dieser Art von Huawei. Zuvor hatte man mit dem Mate Xs (Test) bereits ein faltbares Gerät, welches aber beim Display einen anderen Ansatz verfolgte. Das P50 Pocket scheint ein leistungsstarkes Foldable zu sein und persönlich bevorzuge ich sogar dieses Klapp-Design mehr als das Buch-Design des Mate X(s) oder Samsung Galaxy Flip.

Das lässt sich Huawei aber auch gut bezahlen. Ab dem 26.01. könnt ihr die Premium-Version für 1.599€ erwerben und die weiße „normale“ Version folgt Ende Februar für 1.299€ – autsch.

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Huawei Watch GT Runner

Neben dem P50 Pro und dem P50 Pocket hat Huawei auch noch eine neue Smartwatch speziell für Läufer*innen im Gepäck. Die Watch GT Runner erinnert dabei vom Namen her sehr an die Watch GT 3 (Test), allerdings ist sie mit 1,43“ (36mm) deutlich kleiner als das Edelstück mit 42 bzw. 46mm.

Beim Material setzt die Huawei Watch GT Runner dazu auf Keramik auf Ober- und Unterseite des Gehäuses. Die Krone besteht aus Titan. Der Rest ist Polymerfaser. Dadurch wiegt die Smartwatch nur 38,5g. Mal zum Verhältnis – Die Apple Watch Series 7 (Test) in Titan und mit 41mm-Display wiegt 37 g.

Huawei hat sich aber auch beim Innenleben der Watch GT Runner Gedanken gemacht. So wird hier die Antenne in den Steg der Smartwatch integriert. Damit sollen GPS Unterbrechungen der Vergangenheit angehören und das Tracking präziser werden.

Bei der Software bekommt ihr hingegen bei der Huawei Watch GT Runner die üblichen Programme. Dazu gehört auch der digitale persönliche Trainer. Durch die Aufzeichnung von Umgebungs- und Gesundheitsdaten erstellt die Watch GT Runner Trainingspläne für euch. Dazu nutzt die Uhr die von euch gesammelten Daten wie Größe, Gewicht, Fitnesslevel, Pace usw.

Für 299€ ist die Huawei Watch GT Runner sicherlich kein Schnäppchen, aber wer ernsthaft läuft, freut sich über die Details der Smartwatch. Ab dem 26.01. kann die Watch GT Runner geordert werden – entweder in Schwarz oder Grau.

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Veröffentlicht von Sascha

Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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