Netzwerk richtig erweitern: AVM FRITZ!Repeater im Vergleich

      Netzwerk richtig erweitern: AVM FRITZ!Repeater im Vergleich

      Wir zeigen euch die Unterschiede zwischen FRITZ!Repeater 3000, 2400, 1200, 600 und für wen sich welcher Repeater lohnt.

      Um auch in die letzte Ecke der eigenen vier Wände ein stabiles WiFi-Signal zu bekommen, eignen sich WiFi-Repeater sehr gut. Wer daheim schon eine FRITZ!Box stehen hat, erweiterte diese am besten auch mit einem Repeater von AVM.

      Dabei haben die Macher der FRITZ!Boxen vier verschiedene Modelle zur Auswahl – FRITZ!Repeater 600, 1200, 2400 und 3000. Alle vier haben unterschiedlichen Größen und Eigenschaften.

      Welche Unterschiede gibt es?

      Abgesehen von der Größe unterschieden sich die vier Repeater besonders bei Anschlüssen und Bandbreiten. Die folgende Tabelle macht deutlich, wo die Unterschiede liegen.

      FRITZ!Repeater
      600
      FRITZ!Repeater
      1200
      FRITZ!Repeater
      2400
      FRITZ!Repeater
      3000
      WLAN WLAN N WLAN AC WLAN AC WLAN AC
      Band (GHz) Single-Band
      (2.4GHz)
      Dual-Band
      (2.4GHz + 5GHz)
      Dual-Band
      (2.4GHz + 5GHz)
      Dual-Band
      (2.4GHz + 5GHz)
      max. Mbit/s 600 Mbit/s 1266 Mbit/s
      (866 + 400 MBit/s)
      2333 Mbit/s
      (1733 + 866 MBit/s)
      3000 Mbit/s
      (1733 + 866 + 400 MBit/s)
      Gbit LAN / 1 1 2

      WLAN-Mesh wird dabei von allen vier FRITZ!Repeater unterstützt. Ein Mesh Netzwerk verfügt über mehrere Zugangspunkte (Router, Repeater, usw.). Geräte verbinden sich automatisch immer mit dem Punkt, der die beste Signalqualität liefert. So wird der WLAN-Empfang besonders für mobile Geräte verbessert und die Last im Netzwerk besser verteilt.

      Welchen FRITZ!Repeater brauche ich?

      Die Wahl des passenden Repeaters ist davon abhängig, was genau mit der Erweiterung des Netzwerkes erreicht werden soll. Genau darum schlüsseln wir einmal auf, für welchen Zweck welcher Repeater geeignet ist.

      FRITZ!Repeater 600 – der Einsteiger

      Die kleine Nummer hinter dem Namen deutet schon an, dass es sich bei diesem Repeater um eine einfache und mit knapp 40€* auch eine günstige Möglichkeit handelt, das heimische Netzwerk zu erweitern.

      Es ist sinnvoll auf den 600er zu setzen, wenn nur wenige Geräte verbunden werden, die primär durch Webseiten surfen. Gutes Beispiel dafür wäre der liebste Sessel der Mutter, in dem sie immer mit ihrem Tablet spielt. Für alles darüber hinaus, sollte ein anderer Repeater gewählt werden.

      Der direkte Vorgänger davon war der FRITZ!Repeater 310. Der konnte allerdings kein Zugangspunkt in einem MESH WLAN sein und hatte mit 300 MBit/s auch nur die halbe Bandbreite des 600er.

      AVM FRITZ!Repeater 600 bei uns im Shop

      FRITZ!Repeater 1200 – der Handliche

      Mit dem 1200er öffnet sich die Welt der 5GHz Netzwerke. Dank einer zweiten Funkfrequenz sind Übertragungen schneller und stabiler. Dafür müssen natürlich auch die eigenen Endgeräte (Laptops, Smartphones usw.) „AC-WLAN“ unterstützen – was aber inzwischen fast alle modernen Geräte tun.

      Damit eignet sich der FRITZ!Repeater 1200 perfekt bei mehreren Endgeräten, die im Netz Surfen und/ oder HD-Streams abspielen. Der Vorgänger (FRITZ!Repeater 1160) war minimal langsamer und besaß keinen Gigabit-LAN-Anschluss – kann aber auch als Zugangspunkt für ein Mesh Netzwerk dienen.

      AVM FRITZ!Repeater 1200 bei uns im Shop

      FRITZ!Repeater 2400 – der Schnelle

      Dieser Repeater bietet all die Eigenschaften des 1200er und erhöht dazu nochmal die Geschwindigkeit. Im Verhältnis zum 1200er kostet der FRITZ!Repeater 2400 nur 20€* mehr und erlaubt dank höherer Bandbreite etwas mehr Zukunftssicherheit.

      AVM Fritz!Repeater 2400

      Mit dem 2400er werden bandbreitenhungrige Anwendungen wie Online-Gaming und HD-Streaming mit mehreren Endgeräten gut abgedeckt. Ob sich ein Wechsel vom Vorgänger (FRITZ!Repeater 1750E) lohnt, hat Alex in seinem Test ausführlich beantwortet.

      AVM FRITZ!Repeater 2400 bei uns im Shop

      FRITZ!Repeater 3000 – das Biest

      Das Spitzenmodell von AVM bietet die höchste Bandbreite und neben den zwei Funkfrequenzen der Vorgänger auch noch eine Dritte. Entsprechend gut eignet er sich bei Netzwerken die stark durch Online-Gaming, 4K-Streams und ähnliche Anwendungen von mehreren Geräten gefordert werden. Ebenfalls hilfreich für diese Art von Aufgaben sind dazu die beiden Gigabit Anschlüsse auf der Rückseite des Repeaters.

      Im Gegensatz zu den bisherigen Repeatern wird der FRITZ!Repeater 3000 nicht einfach direkt an eine Streckdose angeschlossen – es gibt ein richtiges Netzteil. Dadurch kann der Repeater präziser im Raum positioniert werden. Das minimalistisch Design sorgt auch dafür, dass er nicht hinter einer Topfpflanze versteckt werden muss.

      Die hohe Bandbreite, zwei Netzwerkanschlüsse und das Design haben aber auch ihren Preis. Mit knapp 120€* ist es definitiv die teuerste WLAN-Erweiterung im Sortiment von AVM, aber auch die mit der größten Zukunftssicherheit.

      Fazit – bedenke was du jetzt und was du in drei Jahren brauchst

      Das heimische WLAN mit Repeatern zu erweitern, senkt den Frust und steigert den Komfort. Der HD-Stream im zweiten Stock des Hauses ist dann genauso wenig ein Problem, wie das Multiplayermatch im Keller – auch gerne gleichzeitig,

      Die Preise für die vier Repeater von AVM sind moderat und für nur ein paar Euro mehr, gibt es immer noch etwas Besseres. Die meisten Nutzer werden aber mit einem FRITZ!Repeater 1200 oder 2400 sehr glücklich werden.

      Die FRITZ!Repeater arbeiten natürlich auch mir anderen Routern zusammen, aber mit der Software einer FRITZ!Box zeigen sie, was sie wirklich können.

      Alles von AVM FRITZ! bei uns im Shop

      Veröffentlicht von Sascha

      Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

      Das könnte dich auch interessieren