Konsolen-Modding: Der vielleicht kleinste Nintendo 64 der Welt

      Konsolen-Modding: Der vielleicht kleinste Nintendo 64 der Welt

      In einem kürzlich im Netz aufgetauchten Video sieht man, dass es einiges an Ingenieurskunst braucht, um eine Nintendo 64 Konsole in der Größe eines Spiele-Moduls zu bauen.

      Als Big N den Nintendo 64 im Jahr 1997 auf den Markt gebracht hat, hätte niemand damit rechnen können, wie viele Menschen diese Konsole eines Tages auf Hosentaschengröße schrumpfen würden. YouTube ist voll mit Videos von kleinen Ausführungen und unter Moddern ist fast so eine Art Wettrennen entstanden, wer eine noch kleinere und dünnere Version bauen kann.

      In einem neuen Video zeigt der YouTuber „GmanModz“, welche Herausforderungen er beim Bau des weltweit kleinsten Nintendo 64 überwinden musste.


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      Beim Display des kleinen Nintendo 64 setzt „Gunnar“ auf ein 3,5″-LCD mit einer Auflösung von 320×240 Pixeln. Das sind immerhin 114ppi und damit mehr als bei einem 1440p-Monitor mit 27 Zoll. Der Akku soll es dank einer einzelnen 18650-Batterie auf eine Laufzeit von 1,5 Stunden bringen.

      Um kleiner zu werden als der bisherige Nintendo-64-Weltrekord (aus 2015), kamen bei der Mod viele kleine Tricks zum Einsatz. So setzt Gunnar beispielsweise auf Joycon-Sticks, da diese ein paar Millimeter kleiner sind als Nintendo 3DS-Slider.

      Eine andere technische Herausforderung war wohl auch die Wärmeentwicklung und es ist beeindruckend, wie simpel der Modder dieses und andere Probleme bei seinem Mini Nintendo 64 gelöst hat. Allgemein ist das ganze Video sehr sehenswert.

      Wer noch einen Karton mit alten Nintendo-64-Spielen auf dem Dachboden hat und im Jahr 2021 ein neues Hobby aufnehmen möchte – es gäbe schlimmere Ideen. Für den Anfang dürfte aber wohl schon ein Einplatinencomputer reichen.

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      Quelle & Bilder: GmanMods (YouTube) via Caschys Blog

      Veröffentlicht von Sascha

      Gamer, Filmliebhaber & Hobby-Fotograf – also alles was eine gute Geschichte erzählt. Großer Fan von durchdachten Produkten und Privatsphäre. Nach zehn Jahren im Google-System derzeit im Apple-Kosmos unterwegs und soweit zufrieden.

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